Mein Weg von der Lehrerin zur der deutschen Liebesromanautorin für Fernweh-Garantie und Wohlfühlversprechen
Meine Geschichte beginnt, wie so viele Geschichten beginnen – mit einem Traum.
Schon als kleines Kind liebte ich Geschichten, und ich konnte es jeden Abend kaum abwarten, bis mein Vater sich zu mir ans Bett setzte und mir vorlas. Doch schon bald genügte mir das nicht mehr. Ich wollte mehr. Ich wollte selbst lesen! Obwohl ich noch im Kindergarten war, flehte ich meine Eltern an, es mir beizubringen – und sie taten es.
Von diesem Moment an verschlang ich alles, was mir in die Finger kam: Pferdegeschichten, Abenteuer, Fantasy. Besonders lebendig sind mir die Bücher von Enid Blyton und Astrid Lindgren in Erinnerung geblieben. Ihre Geschichten waren für mich wie ein Schlüssel zu neuen Welten – und sie inspirierten mich, meine eigenen zu erschaffen. Schon in der Grundschule begann ich zu schreiben, fand endlich ein Ventil für meine überschäumende Fantasie. Ich schrieb Märchen, Theaterstücke, kleine Erzählungen und spürte, dass Worte für mich nicht nur Buchstaben auf Papier waren, sondern funkelnde Sterne am Himmel – voller Möglichkeiten, voller Magie.
Und so träumte ich davon, irgendwann einmal eine Geschichtenerzählerin zu werden, deren Bücher andere Menschen berühren.
Ein unerwarteter Weg
Doch das Leben folgt selten einem geraden Pfad. Nach dem Abitur wollte ich meine Leidenschaft zum Beruf machen und Journalistin werden. Ich recherchierte, schrieb Artikel, führte Interviews – und fühlte mich in der Welt der Worte zu Hause. Doch dann traf ich eine Entscheidung, die mich auf einen anderen Weg führte: Ich wurde Lehrerin, so wie meine Eltern. Eine sinnvolle, wunderbare Aufgabe, die mich erfüllt und der ich noch heute mit Freude nachgehe. Aber mein Traum vom Schreiben? Er rückte erst einmal in den Hintergrund.
Das Flüstern des Traums
Jahre vergingen. Und dann, nach der Geburt meines zweiten Kindes, spürte ich es wieder – dieses leise Flüstern meiner Seele: „Erinnere dich an deinen Traum.“
Ich begann wieder zu schreiben. Erst einmal nur für mich, dann meldete ich mich für ein Fernstudium an, um mein Handwerk zu vertiefen. Währenddessen kam mir eine Idee, die mich nicht mehr losließ: eine Geschichte über Träume, Liebe und Neuanfänge. Sie führte mich gedanklich – und später auch mit meinem Cabrio – von meiner Heimatstadt München über den Gardasee bis in die sonnige Toskana. Ich gab ihr den Titel Aussicht auf Sternschnuppen, denn ich wollte damit zeigen, dass Träume wahr werden können, wenn man nur fest genug an sie glaubt.
Es war also nicht nur eine Geschichte, sondern auch eine Botschaft: ein Aufbruch ins Neue, ins Ungewisse. Ein Wagnis. Ein Schritt über sich selbst hinaus.
Hindernisse und Zweifel
Doch was passiert, wenn man sich auf eine Reise begibt? Man trifft auf Hindernisse.
Agenturen zeigten Interesse, Verlage wurden neugierig – aber niemand wagte den entscheidenden Schritt. Meine Sternschnuppenträume schienen zu verblassen.
Aber ich war nicht bereit, aufzugeben.
Ich wagte den Sprung ins Ungewisse und veröffentlichte meine Bücher selbst – ohne Verlag, ohne große Strategie, nur mit der Hoffnung, dass da draußen Menschen waren, die meine Geschichten lieben würden.
Ich wusste, dass es Selfpublishing-Plattformen wie Amazon gab, auf denen Autoren ihre Bücher als E-Book hochladen konnten. Obwohl ich bis dahin noch nie ein E-Book gelesen, geschweige denn ein Lesegerät besessen hatte, organisierte ich alles: eine Cover-Designerin, einen Setzer – und eine große Book-Release-Party, zu der ich alle Nachbarn, Verwandten und Freunde einlud. Ich hoffte auf den großen Durchbruch.
Aber das Leben funktioniert nicht so einfach.
So positiv ich normalerweise bin – bei mir ist das Glas immer eher halb voll als halb leer –, in diesem Punkt war ich schlicht naiv. Denn genauso wenig wie die Verlage auf die Bücher einer Katrin Koppold gewartet hatten, taten es die E-Book-Leser.
Der erhoffte Erfolg ließ erst einmal auf sich warten.
Der Wendepunkt
Doch dann geschah etwas Unerwartetes.
Vielleicht lag es am schönen Cover. Vielleicht an der Mundpropaganda. Aussicht auf Sternschnuppen fand nach und nach seinen Weg in die Leserherzen. Auch Zeit für Eisblumen, das ich acht Monate später veröffentlichte, wurde gut angenommen.
Mein Durchbruch – wenn man es so nennen will – kam neun Monate später.
Sehnsucht nach Zimtsternen, der dritte Band der Sternschnuppenreihe, landete eine Woche nach Erscheinen in den Top 10 der Kindle-Charts. Zeit für Eisblumen schaffte es unter die ersten 30. Und Aussicht auf Sternschnuppen? Dank eines Kindle-Deals eroberte es sogar Platz 1.
Ein Filmproduzent wurde auf meine Bücher aufmerksam. Ein Agent ebenfalls. Er bot die Taschenbuchrechte meiner Reihe den gleichen Verlagen an, die mich 2010 abgelehnt hatten.
Und diesmal trudelten schnell mehrere Angebote ein.
Eines davon kam von Rowohlt – einem Verlag, dessen Bücher ich selbst unheimlich gerne lese. Als ich diese Nachricht erhielt, hat mich nur der Anschnallgurt davon abgehalten, wie wild im Auto herumzutanzen. Meine Familie und ich waren gerade auf dem Rückweg aus unserem Österreichurlaub.
Angekommen – und doch auf dem Weg
Seitdem durfte ich über zwanzig weitere Bücher schreiben, auf Lesungen meine Leserinnen und Leser treffen und erleben, wie meine Geschichten als Hörbücher vertont und in andere Sprachen übersetzt wurden.
Und nicht nur das: Heute begleite ich selbst Autorinnen und Autoren auf ihrem Weg und darf sehen, wie aus ersten zaghaften Ideen Geschichten werden, die Herzen berühren.
Auch als Lehrerin arbeite ich noch immer.
All das erfüllt mich mit tiefer Freude und Dankbarkeit.
In meinen Romanen ermögliche ich meinen Leserinnen und Lesern eine emotionale Auszeit vom Alltag. Ich erzähle Geschichten über Frauen in der Mitte ihres Lebens, die sich auf den Weg machen, ihre Wurzeln zu verstehen, innere Mauern zu überwinden und Freiheit, Balance und Selbstverwirklichung zu finden. Meine Bücher sollen Fernweh wecken, die Sehnsucht nach neuen Wegen entfachen und den Mut stärken, für die eigenen Träume loszuziehen.
Als Schreiblehrerin darf ich Menschen dabei helfen, ihre Stimme als Liebesromanautorin oder -autor zu finden und ihr schriftstellerisches Potenzial voll auszuschöpfen.
Und auch in meiner Arbeit als Lehrerin geht es für mich darum, jungen Menschen dabei zu helfen, ihr Potenzial zu entfalten und Mut zu machen, an sich selbst zu glauben und für ihre Träume loszuziehen.
Mein größtes Learning?
Sternschnuppenträume können wahr werden.
Man muss nur daran glauben. Und bereit sein, hart dafür zu arbeiten.
Wenn du Lust hast, dich mit mir auf diese Reise zu begeben, dann freue ich mich, dich mit meiner Herzenspost regelmäßig in meine Welt der Geschichten mitzunehmen. Dort teile ich Einblicke in meine Bücher, meine Inspirationen und alles, was mein Schreiben und Leben als Autorin bewegt.
Herzlichst
Deine Katharina Herzog

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